Über uns

Bei enduco arbeiten wir darauf hin, dass jeder sein persönliches Ziel auf die beste und gesündeste Art und Weise erreichen kann, indem wir dank Software Werte schaffen, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und für jeden erschwinglich sind.

Zuerst nannten wir die App “train me”, dann “train AI”, und letztlich kam Lennard die Idee mit “enduco”.

Das erste Mal kam mir die Idee “Das, was wir hier machen, muss sich doch auch durch smarte Algorithmen erledigen lassen!” Mitte/Ende 2016. Während des Masterstudiums (Sportwissenschaften) in Saarbrücken stand ein Praktikum an, das ein Kommilitone und ich im Ausland (Anglia Ruskin University, Cambridge, UK) absolvierten. Während dieses Praktikums kam uns nach einer Diskussion über unser beider beruflichen Zukunft die Idee der Selbständigkeit. Wir wollten Ausdauertraining über eine Online-Plattform anbieten, was wir nach dem Aufenthalt in England schnell in die Tat umsetzen. Neben vielen weiteren “Learnings” war eines: Ein Trainer kann, selbst trotz Hilfsmitteln wie Online-Plattformen, nur eine limitierte Anzahl Athleten wirklich adäquat betreuen. “Skalieren”, wie es in der Startup-Welt heißt, war also nicht drin. 

Jahre zuvor, noch während meines Bachelor Studiums in Karlsruhe, war ich selbst aktiverer Triathlet und durfte für den SSC Karlsruhe in der 3. Und 2. Landesliga starten. (Ich meine mich erinnern zu können, dass wir in die 1. Liga aufstiegen, dem Verein dies aber nahezu egal war, sodass nötige Mittel nicht zur Verfügung gestellt wurden). Gegen Ende meines Studiums in Karlsruhe hatte ich zunehmend Probleme mit einer Verletzung im Fuß, bei der mir einfach kein Arzt oder Physiotherapeut helfen konnte, und ich meine “Karriere” dann zu Beginn der Zeit in Saarbrücken auch beendete. Wie ich heute weiß, war die Ursache schlicht das falsche Verhältnis von Be- & Entlastung – der zweite Punkt, der beim Entstehen der Idee zu dem, was heute enduco ist, mit einfloss. 

Gegen Ende meines Masterstudiums machte ich mich also auf die Suche nach Informatikerinnen und Informatikern, die mir bei der Umsetzung meiner – damals zugegebenermaßen noch nicht durchdachten – Idee helfen konnten und wollten. Einfacher gesagt als getan: Über ein Jahr hat es gedauert bis ich schließlich über mehrere Ecken an Gerrit kam, der, wie ich heute weiß, nur durch Zufall bei dem Treffen dabei war und zu der Zeit schlicht nichts viel Besseres zu tun hatte. Er brachte dann recht schnell noch Philipp (Phil) ins Boot, der die IT bei enduco heute leitet. Zu dritt machten wir uns also ans Werk. Die erste Website war für mich ein riesen Schritt, auch wenn sie aus heutiger Sicht nicht gut aussah und nahezu keinerlei Funktionen bot. (Damals dachten wir noch über eine Webanwendung nach, entschieden uns dann aber für eine “mobile-only” Lösung, weil ich denke, dass hier die Zukunft liegt). Nach gut einem Jahr Entwicklungszeit zu dritt merkte ich langsam, dass die IT Front mit der Fülle an Aufgaben überfordert zu sein schien (Als Nicht-ITler stellt man sich die Dinger immer einfacher vor als die dann letzten Endes sind.), und so war es sehr passend, dass ich auf einem Vortrag über Finanzen Lennard kennenlernte. Er war zwar kein ITler (und ist es heute noch nicht), wollte nach meinen Erzählungen aber mal ein Praktikum bei uns machen, in dem er sich um Design und Branding kümmerte, obwohl sein Bereich eigentlich die Finanzabteilung ist. 

Schnell war klar, dass das mehr als ein Praktikum wird (er kam während dieser Zeit auch auf den Namen “enduco” und entwarf das Logo) und so holten wir ihn als weiteren Mitgründer ins Boot. Wie es der Zufall wollte, hatte er einen Freund, der Informatiker war. Abgekürzt: Benedict (Bene) machte das Gründungsteam kurz darauf komplett und wir machten uns alle neben Studium oder Beruf weiter an die Arbeit. 

Ich hatte, nach einer rund 9-monatigen Erfahrung in einem anderen Startup, einen Job als Gründungsberater an der Uni Saarbrücken angefangen und meinem damaligen Chef dann eröffnet, dass wir mit enduco einen EXIST Antrag einreichen wollen. EXIST ist ein Förderstipendium des Bundes, das es ausgewählten Teams mit rund 130.000€/Jahr (für alle, nicht für Einzelne) ermöglicht, sich ein Jahr auf das Gründungsvorhaben zu stürzen. Meinen Job an der Uni musste ich dafür natürlich kündigen.

Ausgestattet mit etwas Startkapital konnten wir uns nun also mehr oder weniger voll auf enduco konzentrieren und konnten nach ca. 6 Monaten eine erste Version der heutigen Light Version vorweisen, mit der wir uns an das Einwerben weiterer Investorengelder machten. Denn eines war klar: Bis wir Umsätze generieren würden, die uns selbst tragen, wird es noch dauern. Nach vielen Vorstellungen, Gesprächen und Ablehnungen konnten wir Anfang 2020 dann einen Seed-Investor von uns und unserem Vorhaben überzeugen – die enduco GmbH wurde gegründet.

Von da an verging die Zeit bis heute (November 2020) wie im Flug. Innerhalb von ca. 6 Wochen führten wir Einstellungsgespräche und vergrößerten das Team (inkl. aller Werksstudentinnen/Werkstudenten und Praktikanntinnen/Praktikanten) auf zeitweise 19 Leute, die Vollgas an der Umsetzung arbeiteten und selbst immer wieder Ideen einbrachten und dies auch immer noch tun. Das Büro an der Uni, das wir während der EXIST Förderperiode zur Verfügung gestellt bekommen hatten, tauschen wir durch ein größeres in der Stadt (diesen Text schreibe ich natürlich im Home-Office) und durch unterschiedliche Tests im Marketing bekamen (und bekommen) wir mehr und mehr NutzerInnen, deren Feedback wir aufsaugen wie ein trockener Schwamm Wasser.

Denn ohne Feedback von Nutzerinnen und Nutzern laufen wir schlicht Gefahr “am User vorbei” zu entwickeln. Um genau dies nicht zu tun entwickeln wir aktuell, im November 2020, die Pro Version mit zunächst 100 Testerinnen und Testern in einem Beta Test. Im nächsten Schritt werden wir weitere Testerinnen und Tester einladen, bevor wir die Pro Version dann für alle veröffentlichen.

Die Pro Version entspricht am ehesten der ursprünglichen Idee, die ich zu enduco hatte. Und obwohl – und gerade weil – sich diese Idee durch alle anderen im Team deutlich weiterentwickelt hat, fühlt sich das wie ein großer Schritt für uns an.

Saarbrücken, 3.11.2020 (to be continued)

Diesen Text werden wir weiterschreiben, wie auch die Geschichte von und mit enduco weiter geht.

Team

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