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Aktive Regeneration

Durch die aktive Regeneration kommt es zu einem verbesserten Blutfluss und damit einem schnelleren Abbau von Stoffwechselzwischenprodukten (Bsp.: Milchsäure/Laktat).

Vorteil

  • Verbesserter Abtransport von Stoffwechselprodukten führt zur Senkung des Laktats
  • Verminderte Laktatanhäufung nach und zwischen Wettkämpfen
  • Wiederherstellung des physiologischen Gleichgewichtes (Körpertemperatur, Herzfrequenz und Blutdruck) durch die Aufrechterhaltung der Muskeldurchblutung (White & Wells, 2015; Hinzpeter et al., 2013; Greenwood et al., 2008; Toubekis et al., 2008; Monedero & Donne, 2000)

Nachteil

  • Verzögerte Befüllung der muskulären Energiespeicher, da der Muskel auch während der aktiven Regeneration weiterhin Energie verbraucht (Choi et al. 1994; Jentjens & Jeukendrup 2003; Barnett, 2006)
  • Es kann keine große Anpassung an das Training erfolgen, da das physiologische Gleichgewicht schnell wieder hergestellt wird

Aktive oder passive Regeneration?

Entscheidend ist das Ziel, Dauer und Intensität der Trainingszeit und der Erholungsintervalle:

  • Erholungsphase < 2 Minuten = passive Regeneration (Dupont et al., 2003; 2004; 2007; Toubekis, 2005).
  • Erholungsphase > 2 Minuten = aktive Regeneration (Bogdanis, 1996; Dorado, 2004; Spierer, 2004).

Wie führe ich die aktive Regeneration durch?

Lockeres 5-10 minütiges Auslaufen, Ausfahren oder Ausschwimmen. Diese leichte aerobe Ausdauerbelastung kann zudem mit Mobilisations- und Dehnungsübungen kombiniert werden. Solch eine Trainingseinheit kann zur Verbesserung der mentalen Frische dienen.

Zur Verbesserung nachfolgender maximaler Leistung ist eine Kombination aus Massage und aktiver Regeneration ist effektiver (Monedero & Donne, 2000).

Quellen

White & Wells, 2015; Hinzpeter et al., 2013; Greenwood et al., 2008; Toubekis et al., 2008; Monedero & Donne, 2000
Choi et al. 1994; Jentjens & Jeukendrup 2003; Barnett, 2006
Dupont et al., 2003; 2004; 2007; Toubekis, 2005
Bogdanis, 1996; Dorado, 2004; Spierer, 2004
Monedero & Donne, 2000